Die 12 schönsten Strände auf Mallorca, die du 2026 unbedingt besuchen musst

Die schönsten Strände und Buchten der Insel

Mallorca wird oft als reine Stranddestination beschrieben – doch das erzählt nur einen Teil der Geschichte. Was die Insel wirklich außergewöhnlich macht, ist nicht nur die große Anzahl an Stränden, sondern vor allem ihre Vielfalt. 


Von schmalen, türkisfarbenen Buchten, die sich in die Kalksteinfelsen schneiden, bis hin zu langen, karibisch anmutenden Sandstränden und beeindruckenden Buchten vor dramatischer Bergkulisse – Mallorca bietet eine der vielfältigsten Küstenlandschaften im Mittelmeerraum. 


Dieser Guide stellt die schönsten Strände Mallorcas zusammen und ist nach Regionen, Atmosphäre und Erlebnissen gegliedert – egal, ob du entspannte Badetage planst, landschaftlich reizvolle Küstenfahrten unternehmen möchtest oder Bootsausflüge entlang der Küste erleben willst.



Mallorcas Küste verstehen 


Mallorcas Strände lassen sich am besten Region für Region entdecken: 


 Osten – versteckte türkisfarbene Buchten und kleine, geschützte Badebuchten

 Süden – lange weiße Sandstrände und flaches Wasser 

 Norden – weite Buchten mit stilvollen Ferienorten 

 Westen – dramatische Klippen und beeindruckende Berglandschaften 


 Jede dieser Regionen bietet ein ganz eigenes Küstenerlebnis.



Ost-Mallorca – Versteckte türkisfarbene Buchten 


Die Ostküste ist bekannt für kleinere Buchten, die von Pinienbäumen und Kalksteinfelsen umgeben sind.


Cala Mondragó 

Die Cala Mondragó liegt im Naturpark Mondragó und verbindet gute Erreichbarkeit mit geschützter Natur, ruhiger Umgebung und idealen Badebedingungen. Tatsächlich gehört sie zu einer Gruppe von drei miteinander verbundenen Buchten – Cala Mondragó, S’Amarador und der kleineren Caló des Borgit – die durch einfache Küstenwege miteinander verbunden sind.


Cala Varques 

Die Cala Varques ist naturbelassener und weniger erschlossen – ideal für Reisende, die eine ruhigere Atmosphäre suchen. Besonders entlang der felsigen Küstenränder eignet sich die Bucht hervorragend zum Schnorcheln. Um dorthin zu gelangen, muss man jedoch etwa 20–30 Minuten zu Fuß von der nächsten Parkmöglichkeit über einen unbefestigten Weg laufen, da es keine direkte Straßenanbindung gibt.


Caló des Moro 

Der Caló des Moro ist eine kompakte, intensiv blau schimmernde Bucht, eingerahmt von steilen Klippen – und zählt zu den meistfotografierten Orten der Insel. Der Zugang erfolgt über eine steile Treppe und einen felsigen Pfad von der nahegelegenen Cala s’Almunia aus, weshalb der Strand für Besucher mit eingeschränkter Mobilität oder mit viel Strandausrüstung weniger geeignet ist.



Süd-Mallorca – Langer weißer Sand und weite Horizonte


Es Trenc 

Der Strand Es Trenc wird wegen seines hellen Sandes und des flachen, aquamarinfarbenen Wassers oft mit karibischen Stränden verglichen. Er gehört zu den wenigen großen, unbebauten Stränden auf Mallorca und verfügt über geschützte Dünensysteme sowie kostenpflichtige Parkplätze, die nur einen kurzen Spaziergang vom Strand entfernt liegen.



Cala Pi 

Die Cala Pi ist eine geschützte Sandbucht zwischen steilen Felsen – ruhig, landschaftlich schön und besonders malerisch. Der Zugang erfolgt über eine lange Treppe vom Dorf oberhalb der Bucht. Parkmöglichkeiten sind begrenzt und im Sommer schnell belegt.


Cala Llombards 

Die Cala Llombards bietet klares, türkisfarbenes Wasser und ist leichter erreichbar als viele kleinere Buchten. Zudem gibt es eine kleine Strandbar und Parkplätze in Strandnähe, wodurch sie zu den bequem zugänglichen, von Felsen eingerahmten Stränden an der Südostküste gehört.



West-Mallorca – Wo die Berge auf das Meer treffen 

 Die Westküste bietet eine völlig andere Atmosphäre.


Cala Deià 

Die Cala Deià ist eine kleine, stimmungsvolle Kiesbucht unterhalb beeindruckender Klippen. Sie ist über einen steilen Fußweg vom Dorf aus erreichbar, während die Parkmöglichkeiten sehr begrenzt sind – besonders in der Hochsaison ist eine frühe Ankunft daher empfehlenswert.


Sa Calobra 

Sa Calobra erreicht man über eine der spektakulärsten Bergstraßen der Insel. Der kleine Strand liegt an der Mündung der Schlucht Torrent de Pareis und ist über einen kurzen Fußweg durch in den Fels gehauene Fußgängertunnel erreichbar. 


Port de Sóller 

Port de Sóller ist eine breite, geschützte Bucht mit einer Mischung aus Sand und Kies. Der Strand ist leicht mit dem Auto, der historischen Straßenbahn oder per Boot erreichbar und gehört zu den wenigen Stränden an der Westküste mit vollständiger Infrastruktur, Promenade und familienfreundlichen Badebedingungen.


Nord-Mallorca – Elegante Buchten und komfortable Ferienorte 

 Der Norden verbindet natürliche Schönheit mit gut entwickelter Infrastruktur.


Playa de Muro 

Ein langer, gut begehbarer Strand mit flachem Wasser – ideal für entspannte Badetage. Der Strand ist in ruhigere, naturbelassene Abschnitte und Resortbereiche unterteilt und bietet umfangreiche Einrichtungen, Holzstege zum Strand sowie gute Anbindungen an den öffentlichen Verkehr.


Playa de Alcúdia 

Eine klassische Bucht mit Restaurants und Unterkünften in Gehweite. Der Strand erstreckt sich über mehrere Kilometer von Port d’Alcúdia bis in Richtung Can Picafort und bietet ruhiges, familienfreundliches Wasser sowie zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport.


Cala Agulla 

Die Cala Agulla ist von Pinienwäldern und geschützter Natur umgeben und wirkt etwas ursprünglicher. Sie liegt in der Nähe von Capdepera und verfügt über einen großen Parkplatz etwas abseits des Strandes sowie markierte Wanderwege, die in den umliegenden Naturpark führen.


UNSERE TIPPS:


Beste Besuchszeit: In den Sommermonaten ist der frühe Morgen vor 10 Uhr die beste Zeit, um einen Parkplatz zu finden, Menschenmengen zu vermeiden und das ruhige Wasser zu genießen.


Anreise: Viele Strände und Buchten liegen etwa 30–90 Minuten mit dem Auto von Palma entfernt. In der Hochsaison kann das Parken schwierig sein, und einige Calas sind nur über einen kurzen Fußweg oder Treppen erreichbar. Für Calas und felsige 


Strände: Viele Buchten haben Felsen und unebenes Gelände. Badeschuhe oder festes Schuhwerk sind daher sehr empfehlenswert – besonders, wenn du die Umgebung erkunden oder von Felsen ins Wasser springen möchtest. 


Was du mitbringen solltest: Einige kleinere Buchten haben keine Strandbars oder Restaurants, während andere nur ein oder zwei saisonale Chiringuitos bieten. Es ist daher sinnvoll, Wasser, Snacks und Sonnenschutz mitzunehmen, besonders wenn du abgelegenere Strände besuchst. 


Weitere Tipps: In abgelegeneren Gebieten kann das Mobilfunksignal eingeschränkt sein. Es kann daher hilfreich sein, Karten im Voraus herunterzuladen. Auf vielen naturbelassenen Stränden gibt es außerdem wenig Schatten – ein Hut oder Sonnenschirm kann an heißen Sommertagen sehr hilfreich sein. 


Plane dein Erlebnis: Ausgewählte Aktivitäten und Erlebnisse kannst du direkt über unsere Website bei unseren vertrauenswürdigen Partnern entdecken und buchen.


Viele dieser Buchten lassen sich am besten vom Boot aus entdecken – entdecke verfügbare Bootsausflüge.